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Alt 07.02.2009, 15:08   #1
Lucy
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Standard heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

...es geht um Pufi, dass er als Beaglette (auch als halbe) Jagdtrieb hat, habe ich ja gewusst und daher ist er außerhalb von Zäunen ja auch an der Schleppe....

Bis heute konnte ich auch immer seine Aufmerksamkeit bekommen, Fressgier sei dank;)

Nur heute ging mir der A*sch auf Grundeis und ich hab Pufi kaum wieder erkannt

ich war mit ihm, Lucy und Monas Nelly auf unserer kleinen Runde, ein netter Sandweg, der auch oft von Reitern und deren Pferden genutzt wird.....ist ja auch kein Problem, man weicht sich aus und gut ist, bzw. es sollte eigentlich gut sein, nur war Pufi heut so in Rage, der war richtig in Trance und nicht ansprechbar.....

Von vorne kam uns ein Reiter/Pferdgespann entgegen, Pufi gleich auf 180 und im Jagdmodus (ich weiß, ich hab wohl viel zu spät reagiert, ich hätte ich gleich ablenken sollen, nur bin ich mir garnicht so sicher, ob das wirklich gefruchtet hätte, bis jetzt konnte ich solche Situationen retten, indem ich mich vor ihm gestellt habe und mit Futterbrocken belohnt habe, sobald er mich anschaute und ruhig wurde/war*seufz), er wollte sich auch aus dem Geschirr schälen und ja ich bin mir sicher, hätte Pufi es geschafft, dann hätte er im Bein des Pferdes gehangen

Ich hab nur meiner Bekannten die Leine von Nelly zugeworfen und bin mit Pufi aufs nächste Feld gegangen (ich gegangen, er im Schlepptau hinterher gezogen)...es dauerte sage und schreibe eine Viertel Stunde, um Pufi wieder soweit runter zu bekommen, dass er mir einen Blick zuwarf, ich blieb auch nicht stehen, bin übers Feld gegangen, hab mich vor seine Nase gestellt, Pufi angesprochen, den Futterbrocken (stinkige Lunge) vor die Nase gehalten - nix, er starrte fix in die Richtung, wo das Pferd verschwunden war....

Ich weiß, in der Theorie kann man mir nicht so helfen, ist ja alles aus der Ferne, aber ich weiß überhaupt nicht weiter...ich will auch einen Trainer finden, der sich mit Jagdtrieb sehr gut auskennt.. Aber ein paar Tipps, wären vielleicht hilfreich, im Grunde ist mein Ehrgeiz ja auch geweckt worden und ich möchte es schaffen, im Übrigen auf mein Stuti reagiert Pufi nicht so, da kann ich mit beiden zusammen spazieren gehen (wobei er da auch immer vor dem Pferd geht, nie dahinter)
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LG Ulrike,Pufirizsa & Lucy im Herzen





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Alt 08.02.2009, 06:47   #2
Mona
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

Huhu Ulrike,

ich habe noch eine Zeitlang nachgedacht über das, was du gestern erzählt hast.

Wenn Nelly null ansprechbar ist wegen X Dingen (was ja häufiger mal der Fall ist), dann hilft bei ihr ein kurzer Wasserstrahl aus einer Wasserpistole, um sie schlagartig aufmerksamer zu machen und meist fährt sie sich dann auch sofort wieder runter.
Ich weiss nicht, ob Puf da genau so drauf reagieren würde, aber einen Versuch wäre es wert, denke ich.

Das heisst er fährt hoch -> Wasser -> Wenn er guckt loben, toben, belohnen etc.

Alles Liebe
Mona
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Alt 08.02.2009, 10:36   #3
yurisha
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

@mona: wenn ein hund schwierigkeiten hat "herunterukommen", dann sollte man auf keinen fall als "belohnung" mit ihm toben! ruhig loben und eine futterbelohnung sind da unbedingt geeigneter.
ich persönlich finde die wasserpistole nicht so toll, denn aus einem grund regt sich ja der hund so auf - meistens ist der grund etwas, das er nicht einordnen kann oder vor dem er angst hat. ich würde nun nicht gerade diesen reiz noch zusätzlich negativ besetzen...

@ulrike: vorweg: ich halte pufys verhalten nicht für jagdverhalten sondern für einen ausdruck von stress bedingt durch angst!
so wie es klingt, war das verhalten von pufy ja ein bisher einmaliger "ausrutscher", oder habe ich das falsch verstanden? falls nochmal so eine situation auftritt würde ich zügig weg in eine andere richtung weggehen. es gibt keinen vernünftigen grund, den hund in dieser für ihn extrem stressigen situation zu belassen! ich würde mal mit fremden pferden auf der weide ausprobieren, wie viel nähe zu ihnen pufy verträgt. dann gehst du ein stück weiter weg und bestätigst ihn dort; wenn er das verträgt, immer näher.
mach dir deine eventuelle bekanntschaft mit anderen pferdehaltern zunutze und bitte sie, in einer grösseren distanz an euch vorbei zu reiten, dann das selbe immer näher usw. hunde können schlecht generalisieren, und wenn sich pufy an fremde pferde gewöhnt hat kann es immer noch sein, dass er auf ein pferd an der kutsche so reagiert, als hätte er noch nie im leben eines gesehen...
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Alt 08.02.2009, 10:50   #4
Lucy
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

Sorry, ich hab mich falsch ausgedrückt, es war nur ein Reiter, ohne die Kutsche


Ich bin mit Pufi ja denn aufs Feld gegangen, damit er wieder runter kommt...dies hat gute 15 Minuten gedauert...da ich selbst noch arg aufgeregt war, bekam er nur den Futterbrocken und ein Streicheln über den ganzen Körper...

Diese Heftigkeit hab ich gestern zum Ersten Mal erlebt (er reagiert schnell,wenn er was sieht, sei es Igel,davon laufende Katzen oder auch Pferde in der Ferne, aber ich konnte ihn bis dato immer ablenken, meist mit Davorstellen und Schnipsen mit dem Finger)...obs aus Angst ist, kann ich wirklich nicht beurteilen...ich hatte den Eindruck, er sieht das Pferd und es legte sich ein Schalter um und wollte hinterher, daher bin ich ja aufs Feld gegangen, damit der Knick ihm die Sicht nimmt, aber dennoch beruhigte Pufi sich nur langsam.

Wie gesagt, ich bin da arg ratlos (was auch daran liegen mag, dass ich durch Lucy und den anderen Pflegis in diesen Sachen verwöhnt bin und nie in solchen Situationen geraten bin, selbst Jamal als Windhundmix hat sich super ablenken lassen)
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Alt 14.02.2009, 19:18   #5
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

So ich habs gewagt und Pufi, mich und nun auch meinen Freund bei einer Hundeschule angemeldet...Eine, die auch das Antijagdtraining nach AL anbietet

Heute war Schnupperstunde, dort konnte ich beobachten, ob mir die Arbeitsweise des Trainers liegt - sie liegt mir;) so ist morgen unsere offizielle erste Trainingsstunde.

Mein Freund "muss" da mitmachen, da er ja auch was mit den Hunden macht, klar nicht so wie ich, aber immerhin geht er ja auch mit beiden Hunden raus und es ist ja nicht verkehrt, wenn er das Gleiche wie ich lerne

Ich freu mich schon*hibbel*
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Alt 14.02.2009, 19:24   #6
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

hundeschule schadet nie! (jedenfalls eine gute ;))
du kannst uns das ja dann brühwarm weitergeben!
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yurisha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2009, 19:31   #7
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

Zitat:
Zitat von yurisha Beitrag anzeigen
hundeschule schadet nie! (jedenfalls eine gute ;))
du kannst uns das ja dann brühwarm weitergeben!

werde ich auch weitergeben...ich bekomme sogar Hausaufgaben auf und ein Trainingstagebuch mit nach Hause...kann ja heiter werden;)


Der Trainer meinte auch, so wie du, dass es nicht unbedingt arger Jagdtrieb gewesen sein muss, warum Pufi so auf das Pferd reagiert hat, sondern dass es Angst war, grad bei der Vergangenheit von Pufi, wo von wir ja nichts wissen, außer das Land wo er herkam.

Der Trainer hat ein besonderes Auge auf uns (daher erstmal Einzeltraining) und dann sehen wir weiter und es kann für die Vermittlungen ja nur nützlich sein, wenn ich genau sagen kann, was Pufi bis dato kann und was nicht
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Alt 22.04.2009, 22:13   #8
Lucy
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Standard AW: heftiger Jagdtrieb und ich weiß nicht weiter

ich dachte, bevor ich 'n neuen Thread aufmache, kann ich den alten ja dafür mißbrauchen;)


Es wird Schritt für Schritt immer besser mit Puf

Letztes WE war er ja mit im Stall, auch mit aufn Paddock, selbst als die Pferde nach dem Koppelgang wieder reinkamen...da war nichts, aber auch fast garnichts*g*..Puf hat nur zweimal gewinselt und gut war*hibbel* kein Hingezerre zu den Pferden, kein Gejapse, kein Gebelle....nur an den Pferden geschnuppert, die sind da recht robust, also Hunden gegenüber

Nun bin ich zuversichtlich, dass es draußen mit fremden Pferden auch besser klappen wird - nun weiß ich ja, dass ich ruhig reagieren werde

Leinenführigkeit wird auch immer besser, andere Hunde anbellen sieht nur noch so aus, dass ein/zweimal gebellt wird und gut ist (naja, ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel*flöt*)
Je ruhiger ich reagiere, desto gelassener ist unser Partyhund - vor allem rücke ich immer weiter von ab, ihn unbewusst mit Lucy zu vergleichen, diesem Vergleich würd er eh nie Stand halten und siehe da, es klappt nun immer besser...

das Bild ist von Gestern, Üben von Hundebegnungen außerhalb des Platzes und mit fremden Hunden.



nur freilaufen, ob das mal so klappen wird
Und dies liegt wieder zum größten Teil an mir...meine Stimme wird flatterig, ich werd arg unsicher und sehe Puf in Gedanken schon im übernächsten Dorf sitzen

Aber ich arbeite dran und die Pfeife wird mein bester Freund werden
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Alt 22.04.2009, 22:15   #9
yurisha
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toll - dann scheint sich also die hundeschule zu bewähren?
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yurisha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2009, 22:21   #10
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Zitat:
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toll - dann scheint sich also die hundeschule zu bewähren?


ja, das tut sie...und es macht mir einfach Spaß und meine Trainer haben mir die Augen geöffnet...mir gezeigt, dass ich persönlich viel abblocke und es deswegen nicht klappt(e), dass ich meine Ziele und Erwartungen ein wenig runterschraube, nicht zu viel auf einmal verlangen kann

Klar, Puf wird nicht unbedingt ein Hund sein, der im Wald mit Wildwechsel freilaufend vor mir her trotteln wird...er ist und bleibt ein Jagdhund (aber als Auslastung stehen uns viele Türen offen, ZOS, Mantrailing usw....Puf liebt Nasenarbeit)

Aber an übersichtlichen Stellen und wenn ich an mir arbeite (an dieser Unsicherheit), vorrausschauend bin...da kann Puf ohne Leine laufen (im Moment aber nur, wenn mein Freund mit ihm alleine dort ist, ich bin dafür zu unsicher und das geht in die Hose...ich übe aber fleißig an meinem Selbstbewusstsein) (Strand usw.)

Was will ich mehr
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