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Alt 17.12.2013, 18:53   #1
Finja
Toblerönchen
 
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Standard Hund und Kinder

Eine Hündin von mir ist am Samstag in die neue Familie gezogen. Von Spanien aus hiess es, dass sie Kinder gewohnt ist. Nun zeigt sich die Hündin aber sehr ängstlich, knurr unb bellt auch wenn die Kinder sie weder anfassen noch sonstwas machen...die Kinder sin 7 und 3 Jahre alt...die Frau ist schon sehr verzweifelt. Da ich selber keine Erfahrung hab mit Kind und Hund brauch ich Eure Tipps.
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Alt 17.12.2013, 19:11   #2
SPIRI
Plüschmuddi
 
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ich würde, wenn es möglich ist, die kinder das fressen zubreiten und geben lassen...
ganz in ruhe, mit auf dem boden setzen und die hündin rankommen lassen...

vllt erst die große
die kleine später...

außerdem immer bei der huru mitnehmen, ohne das die kinder irgendwas machen oder sagen....

die kinder nicht auf den hund zugehen lassen, sondern immer den hund kommen lassen...
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"Alles ist gut so, wie es ist!"
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Alt 17.12.2013, 19:14   #3
Prada
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hat die Hündin einen Platz an den sie sich zurückziehen kann und wissen die Kinder, dass sie sie nicht belästigen dürfen wenn sie auf diesem Platz liegt? Ich finde das sehr wichtig der sollte natürlich auch nicht im belebten Durchgangsbereich sein. So eine Umstellung ist natürlich für die Kinder aufregend aber genauso für den Hund
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Alt 17.12.2013, 19:18   #4
Susi
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Puh, wir haben zwar beides, aber Gott sei Dank keine Probleme!

Wie wäre es, wenn die Kinder bzw. das ältere Kind die Hündin füttern, damit sie sieht, daß sie von den Kids nichts zu befürchten hat.

Ansonsten würde ich die Kinder auf keinen Fall mit dem Hund alleine lassen, denn wenn die Hündin einmal zuschnappt - aus welchem Grund auch immer - dann werden die Probleme nur noch größer und Kinder - besonders das Kleine - können manchmal schon ein wenig ärgern, auch wenn sie es nicht böse meinen. Kinder wollen meistens mit dem Hund spielen und wenn die Hündin noch Angst hat, fühlt sie sich vielleicht bedrängt und könnte zuschnappen.

Hast du in Spanien noch mal nachgefragt inwiefern sie schon Kontakt zu Kindern hatte?
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Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.
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Alt 17.12.2013, 19:22   #5
SPIRI
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rückzugsmöglichkeit ist gut, am besten in einem EIGENEN raum, da wo die kids nicht reingehen! inkl kiste oder so (transportkorb oä)

und ignorieren wäre gut...

vllt können die kids auch leckere leckerlies in ihre nähe legen, in den raum wie auch immer, die die hündin dann nehmen kann, wann sie es will...
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Alt 17.12.2013, 19:39   #6
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Ja, ein sicheres Plätzchen oder auch zwei oder drei. Stellen an denen der Hund weiß hier kann ich mich zurückziehen und hab meine Ruhe.

Füttern... hm muss man sehen.
Futter geben und zubereiten, ja. Danebensetzen würde ich eher nicht lassen. Wenn da mal Futterneid aufkommt, kanns auch ganz rasch zu nem Haps kommen. Man muss da aber schauen, wie die Hündin reagiert beim gefüttert werden. Gierig darf sie nicht sein, sonst führt das wieder zu Problemen (zu unruhig=Kinder bekommen Angst=reagieren spontan...)

Beim Spazierengehen würd ich die Kinder mitnehmen. Es sei denn die Hündin hat dabei auch sehr viel Angst. Dann würd ich die Kinder da rauslassen. Sondern im Gegenteil, die Kinder in die Situationen "beifügen" in denen sie sich sicher fühlt.

Das mit den Leckerlies hinlegen und die Hündin kann sie sich nehmen, find ich gut.

Vielleicht auch schauen, ob sie in bestimmten Räumlichkeiten des Hauses vermehrt bellt und unsicher ist. Vielleicht liegt es nicht an den Kindern allein, wenn sie grundsätzlich Kinder kennt?
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Viele Grüße von Claudia und der Fellnasenbande


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Alt 17.12.2013, 20:05   #7
Lucy
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Ich bin ja wahrlich kein Hundeexperte, kann also nur von eigenen Erfahrungen erzählen


Puf kam ja auch bei mir an, wo er erst das Familienleben kennenlernen musste und Kinder kannte er scheinbar nicht - schon gar keine Kinder, die erst das Laufen lernen mussten...es war ihm unheimlich, wenn Tamina auf ihn zuwackelte, er knurrte auch..ich hab ihn dann immer aus der Situation ruhig rausgeholt bzw. einfach Tamina auf den Arm genommen - so kam ich nie in die Nöte, Puf das Knurren zu verbieten, zudem es seine Kommunikation ist und die wollte ich ihm nicht nehmen, was nach einem Knurren kommen kann, weiß ja jeder, grad wenn einem Hund das Knurren verboten wird (so mache ich es schon seit ich Kinder und Hunde habe, meine Hunde dürfen hündisch kommunizieren...)


Desweiteren hab ich auch den Kindern strikt verboten, in die Hundekörbe zu krabbeln, es ist der Rückzugsort der Hunde und da hat kein Mensch was verloren ( so wie die Hunde auch nicht in die Kinderzimmer dürfen - wird von ihnen auch komplett akzeptiert)....so war es denn auch, dass Puf sich verzog, wenn er unsicher wurde

Er hat es immer noch, dass er einige Kinder unheimlich findet und so viel Raum wie möglich zwischen ihm und dem jeweiligen Kind haben will - ist für mich kein Problem, weil er inzwischen weiß, dass ich ihn da raushole und es ist auch so, dass er auf die Jüngste achtet, dass ihr fremde Hunde nicht zu stürmisch nähern - nur feste in die Arme genommen will er nicht von ihr, obwohl es gibt eine Ausnahme, wenn die Kindern wirklich krank sind, dann dürfen sich alle an ihn rankuscheln (die beiden Größeren auch, wenn sie nicht krank sind)


So ähnlich hab ich es auch mit der Hündin einer Freundin gemacht, sie hat aufgrund von Erfahrungen Angst vor Kindern...hier hat sie gelernt, bei Unsicherheit entweder zu mir zu kommen oder sich ins Körbchen zu verziehen...immer öfters passiert es aber, dass sie mittenmang im Trubel liegt und ihn scheinbar auch genießt, Nelly sucht auch aktiv die Nähe von Kindern ähm von meinen Kindern und den Kindern von Frauchens anderer Freundin


Also was ich eigentlich sagen wollte, klare Regeln für Hund und Kind helfen - Beiden und dem Hund zugestehen, dass er vielleicht nie der Kinderkumpel schlechthin wird, aber die Angst vor den Kindern verlieren kann...ich sage auch nie, dass meine Hunde kinderlieb sind, sie sind kompatibel mit vernünftigen Kindern
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LG Ulrike,Pufirizsa & Lucy im Herzen






Geändert von Lucy (17.12.2013 um 20:07 Uhr)
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Alt 17.12.2013, 20:30   #8
geronimo
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Ganz viele wichtige Dinge sind schon gesagt. Ich hab es immer so gemacht, wenn ein neuer Hund kam, dass die Kinder mit positiven Dingen verbunden wurden.

In die Körbchen kam getragene Kleidung der Kinder, damit er/sie sich an den Geruche gewöhnen kann.

Mit Kindern und Hund spazieren gehen ist ganz wichtig. ier könnte man kleine leckerchensuchspiele einbauen, indem Die Kids Leckerchen verstecken und der hund dann sucht.

Als Signal, die gehören dazu und die machen Spass.

Vielleicht hat der Hund Angst um seine Resourcen, deshalb muss man ihm auch klar machen, wer die Resourcen verwaltet. Füttern aus der Hand wäre hier wichtig.

..und auch genau klar machen, wer die niedrigste Stelle im "Rudel" einnimmmt, nämlich der Hund. Klare Ansagen sind da wichtig.

Ich denke eine kompetente Hundeschule würde da auch viel bringen.

Dirk
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Alt 17.12.2013, 21:07   #9
anjoli
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Am besten wird es sein, einen Trainer vor Ort zu suchen, der sich das live anschaut.

Vielleicht ist eine Huschu von der Liste in der Nähe:
http://chakanyuka.de/empfehlenswerte-hundeschulen/

LG
anja
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Alt 18.12.2013, 17:31   #10
yurisha
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isha war, was kinder anbelangt, am anfang völlig panisch - je kleiner die kinder waren, desto schlimmer war es.
ich hatte ja damals meine ergotherapie-praxis, und irgendwann habe ich angefangen, isha immer dann in die therapieräume mitzunehmen, wenn kinder da waren. da es sich oft um hyperaktive oder gar aggressive kinder handelte, habe ich ihnen isha's geschichte (etwas dramaturgisch verändert und ausgeschmückt ) erzählt und ihnen gesagt, dass sie mehr angst vor ihnen hat, als sie selbst je vor irgend etwas hatten. etliche kinder erschraken darüber fürchterlich, eines weinte sogar (aus mitleid ) - und ausnahmslos ALLE hielten sich an die abmachungen:
- niemand geht auf isha zu oder zu ihr hin
- niemand beachtet sie oder schaut sie direkt an
- kein rumrennen
- kein lautes schreien
- kein rumwerfen von sachen
das machten wir ein paar wochen lang, und sogar die echten POS-kinder waren ihren möglichkeiten entsprechend mit von der partie.
die kinder hatten die aufgabe, immer beim vorbeigehen ein paar leckerlis fallen zu lassen. anfangs frass isha diese nicht, doch mit der zeit gewöhnte sie sich an die gegenwart der kinder und begann, die leckerlis zu nehmen. das war der moment, als ich begann, den kindern einfache aufgaben mit isha zu geben. ich erklärte ihnen, dass sie jetzt auch in die schule gehen und dafür einige sachen lernen müsse. sie durften mit ihr also einfache kommandos üben, und da ja gemeinsames arbeiten die beziehung stärkt, zeigte das den gewünschten erfolg...irgendwann war es so weit, dass einzelne kinder isha sogar bürsten konnten!
heute ist für sie das jugend+hund-training das highlight der woche, und beim spazieren muss ich aufpassen, dass sie nicht völlig begeistert auf jedes kind zurennt, das wir treffen
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bettina mit yuri, isha, djambo, quinn, amy, samtpfote shani und sternchen noma und chulo

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